Geschichte

Die Vereinsgründung

Mit den sich häufenden Erfolgen von Boris Becker und Steffi Graf kam in Deutschland eine Tenniseuphorie auf, die auch vor Asbach nicht halt machte. So haben 1983 Rainer Engelhardt, Ralf Kraft und Georg Manhertz die Initiative „ Tennisklub Asbach“ ins Leben gerufen. Die Bürger wurden durch eine Mitteilung im Amtsblatt der Gemeinde Obrigheim und in der Rhein-Neckar-Zeitung darüber unterrichtet.

Die Resonanz war erfreulich und so dauerte es nicht lange, bis schließlich am 9. Mai 1984 die Gründerversammlung stattfand und 31 Mitglieder dem Verein beitraten. Nachdem Walter Witter zum ersten Vorsitzenden gewählt wurde fehlten dem Tennisklub Blau-Weiß Asbach nur noch die Tennisplätze.

Im Vorfeld war man sich einig, dass der beste Platz wohl in der Nähe des Sportplatzes wäre, um so ein kleines Sportzentrum zu erschaffen. Doch da hatte der Tennisklub die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Bald schon entbrannten heftige Diskussionen mit Ämtern, Behörden und untereinander, die kein Ende zu nehmen schienen.

Jahre zogen ins Land ohne jeglichen Fortschritt. So bot Georg Manherz für alle interessierten Mitglieder des „Tennisklubs ohne Tennisplatz“ ein einfaches Tennistraining in Waibstadt an. Dank dem Durchhaltevermögen und der Überzeugungskraft von Rainer Engelhardt wurde schließlich doch ein geeigneter Standort für die Tennisanlage im Gewann Hasenteich gefunden.

Im Dezember 1989 konnte das Architekturbüro Jacoby mit der Planung der Tennisanlage beginnen woraufhin im August 1990 die lang ersehnte Baugenehmigung ins Haus flatterte.

 

Das Gelände wird gerodet und die Tennisplätze werden gebaut

Bei der Mitgliederversammlung am 6. Februar 1991 wurde Wolfgang Kreuter zum neuen Vorsitzenden gewählt, der damit Willem Laane ablöste, der das Amt von 1988 bis 1991 innehatte. Außerdem wurde nun der langersehnte Startschuss für die Erstellung der drei Tennisplätze gegeben. Bevor jedoch die Tennisfachfirma Steinkopff aus Eppelheim am 7. März 1991 mit dem Bau der Anlage beginnen konnte, musste zuvor das Gelände von den Mitgliedern gerodet werden.

Nach nur 4 Monaten war das Werk vollbracht und so konnte der Spielbetrieb im Sommer 1991 schließlich beginnen.

 

Rosi Burkhardt und Klaus Schaaf gaben nun einmal wöchentlich ein lockeres Training für Kinder und Jugendliche. Neben ca. 1000 Arbeitsstunden, die die Mitglieder in diesem Jahr für die Tennisanlage inklusive Außenanlage aufbrachten, wurden schon die ersten Klubmeisterschaften durchgeführt.

Obwohl die meisten hier zum ersten Mal einen Tennisschläger in der Hand hielten konnten bereits im folgenden Jahr eine Herren- und eine Juniorenmannschaft für die Medenrunde angemeldet werden. Außerdem wurde mit Axel Stilling jetzt ein ausgebildeter Trainer verpflichtet der neben den Jugendlichen auch den Erwachsenen Grundkenntnisse und Fortgeschrittenes vermitteln konnte.

Durch den enormen Anstieg der Mitgliederzahl nach Fertigstellung der Plätze konnte nun der Stromanschluss in ca. 400 Arbeitsstunden erstellt werden. An dem Platz, auf dem heute unser Klubhaus steht, war provisorisch eine kleine Holzhütte errichtet worden, um wenigstens einige Arbeitsgeräte und Getränke unterzustellen.

Anfang 1993 wurde in der Mitgliederversammlung Klaus Harbarth als neuer Vorsitzender des Vereins gewählt, der dann zusammen mit Rainer Engelhardt die Planung des Clubhauses übernahm. Im gleichen Jahr brachten die fleißigen Mitglieder des TK BW Asbach ca. 600 Arbeitsstunden für Grabarbeiten auf, um einen Abwasseranschluss herzustellen. Auch von der sportlichen Seite konnte in diesem Jahr eine Weiterentwicklung gemeldet werden, denn zu den Mannschaften der Junioren und Herren stießen nun auch noch Juniorinnen und Damen, die bei den Medenrunden mitmischen wollten.

Am 12. Oktober wurde bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung durch die Genehmigung des Finanzierungsplanes der Startschuss zum Klaubhausbau gegeben und der erste Spatenstich konnte erfolgen. Von Oktober bis Dezember 93 wurde der Rohbau erstellt. Bei klirrender Kälte wurde das Dach aufgeschlagen und das Richtfest gefeiert.

Die nun anfallenden Arbeiten wurden fast ausnahmslos von den Mitgliedern in Eigenarbeit erbracht, was sich am Ende auf ca. 10 000 freiwilligen Arbeitsstunden summierte. Nur die Fenster, der Estrich und der Specksteinofen wurden an Fachfirmen vergeben.

1994 wurde nun mit der Meisterschaft der männlichen Jugend der erste sportliche Erfolg verzeichnet, der sich im nächsten Jahr wiederholte und den Junioren den Aufstieg ermöglichte.

1996 übernahmen Trainer der Tennisschule Voigt aus Sinsheim das Training und seit 1997 kümmerte sich Trainer Sven Schneider allein um die Fitness der Spieler. Erstmals nahmen in dieser Saison sechs Mannschaften an den Medenspielen teil.

Bis heute hat sich die Mitgliederzahl auf stattliche 168 erhöht. Davon sind 120 aktive und 48 passive Mitglieder. Fünf Mannschaften beteiligen sich in dieser Saison wieder an den Medenspielen. Ihre Erfolge und was sonst noch aktuelles beim Tennisklub Blau-Weiß Asbach passiert finden sie unter den verschiedenen Rubriken dieser Homepage.